Der siebente Rabe

 

Sedymy wron / Sedmy rapak (niedersorbisch/wendisch und obersorbisch)

Animationsfilm nach der sorbischen Krabatsage, 72 Minuten
für Kinder ab 8 Jahren
 
Deutschland 2011
Original: "Der siebente Rabe"
Regie: Jörg Herrmann
Buch: Jörg Hermann, Heda Gehm
Synchronisation: Michael Ziesch (SAEK)

Trailer

Zum Inhalt:
Lausitz, am Ende des Dreißigjährigen Krieges: Im Sommer hütet Krabat Gans und Ziege und im Winter geht er "den Backofenzins eintreiben", wie die Sorben sagen, also: betteln. Am liebsten aber möchte Krabat lesen und schreiben lernen, deshalb wandert er nach Kamenz, um sich eine Lehrstelle zu suchen. In der kalten Eismondnacht führen ihn schwarze Raben zur Schwarzen Mühle. Der Müller nimmt ihn in die Lehre und verspricht ihm, dass er im Koraktor lesen lernt. Zu spät erkennt Krabat, dass der Meister ein böser Zauberer ist und seine zwölf Lehrlinge in schwarzer Magie ausbildet. Doch nicht nur das! Einmal im Jahr opfert der Schwarze Müller einen Lehrling und niemand weiß, wer als nächstes an der Reihe ist. Aus seinem Vertrag kommt Krabat nicht mehr heraus, es sei denn, er findet jemanden, der ihn ohne Bedingung liebt.
 
Dieser Animationsfilm in Silhouettentechnik basiert direkt auf der sorbischen Sage vom Krabat, entnommen aus Dürr’s Sammlung Deutscher Sagen aus dem Jahr 1918. Auf dem 16. Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestival "Schlingel" 2011 wurde der Film mit dem wettbewerbsübergreifenden Animations-Filmpreis ausgezeichnet.
 
Die Hauptrollen sprechen
niedersorbisch/wendisch:
der junge Krabat – Maximilian Hassatzky
der alte Krabat – Manfred Starosta
obersorbisch:
der junge Krabat – Alois Scholze
der alte Krabat – Stanisław Brankatschk

Weitere Infos unter www.serbske-kino.de